Training für ein Assessment-Center im Berufsinformationszentrum

In Wikipedia findet man den folgenden Eintrag:

„Ein Assessment-Center (AC) (engl. assessment „Beurteilung“) ist eine Methode zur Einschätzung von Personen vor allem in den Bereichen der Personalauswahl und Personalentwicklung. Neben Ergebnissen von Arbeitssimulationen oder anderen Übungen (Rollenspiele, Gruppendiskussionen, Konzeptionsübungen u. a.) und deren Bewertung durch geschulte Beobachter („Assessoren“) können Leistungstests oder Persönlichkeitstests zur Einschätzung von Personen verwendet werden.“

Um auf solche oder ähnliche Einstellungstests vorbereitet zu sein, waren unsere Zehntklässler nun zu Gast im Berufsinformationszentrum (BIZ) in Meschede, um mit unserer Berufsberaterin Nadine Martius solche Aufgaben zu trainieren. Dazu gehörte die Erstellung eines persönlichen Portfolios inklusive der Vorstellung vor einer Gruppe ebenso wie das Auseinandersetzen mit den verschiedenen Phasen eines Vorstellungsgesprächs, der Bewertung einer Simulation desgleichen sowie der Möglichkeit, selbst einmal in eine solche Situation zu schlüpfen und ein Vorstellungsgespräch regelrecht zu trainieren. Welche Fragen werden da gestellt? Worauf kommt es an?

Da die meisten 10er gerade tatsächlich auch in solchen Situationen sind und Vorstellungsgespräche für mögliche Ausbildungsstellen im nächsten Sommer zum Alltagsgeschäft ebenso gehören wie das Bewerben um eine Langzeit-Praktikumsstelle für die Klasse 10A, waren alle sehr dankbar für diese Möglichkeit. 

„Firmen“ zu Gast in der Schule: Seniorenzentrum Blickpunkt, Meschede

Im Rahmen der Reihe „Firmen“ zu Gast in unserer Schule besuchte uns am Montag vor den Ferien das Seniorenzentrum Blickpunkt aus Meschede. Geschäftsführerin Silvia Koch und Pflegefachkraft Frau Haliti informierten interessierte Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 und 10 über die Möglichkeiten der beruflichen Ausbildung zur Pflegefachkraft in der Senioreneinrichtung in der Nördeltstraße.

Jugendliche, die sich für eine solche Ausbildung interessieren, sollten direkt Kontakt zur Einrichtung aufnehmen. Ein Schnuppertag oder ein Praktikum (auch freiwillig und nicht an die Schulpraktika gebunden) sind fast immer möglich und Voraussetzung. Nur so ist ein gegenseitiges Kennenlernen möglich, was wiederum zeigt, ob das Miteinander funktionieren kann.

Frau Haliti berichtete aus ihrer Ausbildung, die noch gar nicht so lange zurückliegt. Die Bewohner werden medizinisch versorgt, erleben darüber hinaus aber auch ein vielfältiges Angebot an Veranstaltungen, weil sie im Seniorenzentrum (oft bis zum Ende ihres Lebens) leben. Dieses Leben zu gestalten durch Angebote im Beriech Sport, Musik, Besuche von außerhalb und vieles mehr gehört mit zur Aufgabe von Pflegefachkräften, die in ihrer Arbeit auch einen besonderen persönlichen Kontakt zu den einzelnen Bewohnern und Bewohnerinnen herstellen. Somit unterscheidet sich die Arbeit einer Pflegefachkraft in einem Seniorenzentrum von der Arbeit einer Pflegefachkraft in einem Krankenhaus, wo man oft nur eine kurze Zeit verbringt.

Heute sind allerdings beide Ausbildungen auf gemeinsame Füße gestellt: Erst nach einer gewissen Grundausbildung in der Pflege allgemein entscheidet man sich für den Schwerpunkt der weiteren Arbeit: Damit werden die bisherigen Ausbildungen der Gesundheits- und Krankenpflege, der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege sowie der Altenpflege zusammengelegt. Nach zwei Jahren gemeinsamer generalistischer Ausbildung eröffnet sich den Auszubildenden dadurch die Möglichkeit, zwischen einer Spezialisierung in der Altenpflege bzw. Kinderkrankenpflege oder der Fortsetzung der Ausbildung zum/zur Pflegefachmann/-frau zu wählen.

(K)ein Problem mit der Kohle

Warum nur im Unterricht über Geld sprechen, wenn man vor Ort auch die Experten sitzen hat? Das fragten sich die beiden 10. Klassen der St. Walburga Hauptschule in Meschede jetzt und machten sich jetzt im Rahmen des Wirtschaftslehreunterrichts zu einem Besuch der „Sparkasse Mitten im Sauerland“ in Meschede auf.

An einem sehr informativen Vormittag mit Frau Geissler aus der Marketingabteilung standen daher verschiedene Kontoarten, Online-Banking und mobiles Bezahlen auf dem Stundenplan. Zwar hatten einige Schülerinnen und Schüler bereits mit der ein oder anderen Möglichkeit Kontakt, aber für alle gab es auch interessante Neuigkeiten: Wie legt man ein Online-Banking-Konto an? Welche Besonderheiten lassen sich hier einstellen? Was ist der Unterschied zwischen Push-TAN und Chip-TAN? Was ist Kwitt? Wie bezahlt man unterwegs mit dem Smartphone?

Ein Rundgang durch die Sparkasse, inklusive Tresorraum, und viele Informationen zum Ausbildungsberuf „Bankkaufleute“ von einem aktuellen Azubi rundeten den Unterrichtsgang ab. Am Ende durften alle das Erlernte in einem Quiz unter Beweis stellen.

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage

Aufruf der Projektgruppe: Bastle eine Taube für den Frieden

 Die Projektgruppe „Schule ohne Rassismus- Schule mit Courage“ hat anlässlich des Weltfriedenstags am 21.September 2022 eine Bastelaktion in der Pausenhalle organisiert. Schüler*innen der Klassen 5-10 haben während der Pause Origami- Friedenstauben gefaltet. Die Friedenstauben werden in der Pausenhalle ausgehängt. Sie sollen den Wunsch nach Frieden und die Hoffnung auf ein friedliches Miteinander zum Ausdruck bringen.

Besuch des BauBusses

Nachdem er Mitte September bei der Berufsinformationsbörse (BIB) am Berufskolleg in Meschede zu Gast war, machte der BauBus auch an unserer Schule halt. Die Bauindustrie Nordrhein-Westfalen will mit der Kampagne „Bau – Dein Ding!“ Jugendliche bei ihrer Berufsorientierung unterstützen.

Besonderes Highlight der Kampagne ist neben einer informativen und spannenden Webseite mit Ausbildungsplatzbörse der BauBus. Der multimedial ausgebaute Linienbus fährt von Schule zu Schule und präsentiert interessierten Klassen auf anschauliche Weise die zahlreichen Berufe am Bau. Der Bus enthält neben verschiedenen bauhandwerklichen Aufgaben (Geräusche-Rätsel, Fühlkasten, Gewichteschätzen etc.) auch mehrere spannende Multimedia-Elemente (virtueller Bungee-Sprung von einem Kran, 3D Checker-Berufsberatung). Dadurch werden die Schüler auf spielerische Weise an Bauberufe herangeführt und können aktiv ausprobieren, ob sie dafür die notwendigen Fähigkeiten besitzen. Momentan ist der BauBusBASIC unterwegs, eine Basis-Variante des BauBusses: In einem BauDeinDingAnhänger werden angepasste Programmbausteine transportiert. Die Mitmachstationen werden ergänzt durch den bewährten Info-Vortrag zu den Bauberufen.

So hat es uns ganz besonders gefreut, dass Herr Alexander Jürgens von der Firma Sauer und Sommer in Wennemen Zeit fand, den Besuch des BauBusses für die Klassen 8-10 zu unterstützen. Die vermittelten Fakten blieben nicht theoretisch im Raum stehen, sondern Herr Jürgens konnte einen direkten Zusammenhang zu „seinem“ Betrieb herstellen:

Sauer und Sommer bildet aus als Straßenbauer, Berufskraftfahrer, Baumaschinenführer, Bauzeichner und Kaufleute für Büromanagement. Dazu erklärte Herr Jürgens den hohen technischen Einsatz: Daten werden heute per GPS direkt auf die Baustelle übermittelt bzw. von der Baustelle ins Büro. Die Zeichner zeichnen ausschließlich digital. Auch das Gehalt während der Ausbildung ist nicht zu verachten. Praktika sind jederzeit möglich. Und auch der Gesundheitsschutz der eigenen Mitarbeiter steht für die Firma ganz hoch im Kurs: so sind Gesundheitsexperten auf den Baustellen unterwegs und überprüfen, wo es Verbesserungsvorschläge beim Heben, Tragen etc. geben muss. Auch bekommen einzelne MitarbeiterInnen Angebote für Physiotherapien, wenn es sinnvoll erscheint.

Der Vortrag war neben den praktischen Übungen insofern erfolgsversprechend, als dass im Anschluss direkt einige Schüler nach Möglichkeiten für ein Praktikum bei Sauer und Sommer fragten.

Firmen zu Gast in der Schule: Astroplast und Mönig

In letzter Zeit treten immer mehr Betriebsinhaber, Chefs und Personalverantwortliche auf uns als Schule zu, die ihre Firma, ihren Betrieb oder ihre Institution den Schülerinnen und Schülern vorstellen wollen. Wir begrüßen das sehr, denn sie sind ja die Experten, was ihren Beruf angeht.

So freuten wir uns sehr, dass in diesem Jahr die Firmen Astroplast und Mönig aus Meschede anfragten und wir sie in die Aula des Schulzentrums einladen konnten. Rund 30 Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen 9 und 10 hatten sich dort eingefunden. Die beiden Betriebe arbeiten sehr eng zusammen.

Dennis Kojevic und Marco Rondinelli stellten die Firma Astroplast vor. Astroplast bildet aus als:

  • Fachkraft für Lagerlogistik bzw. Fachlagerist (verkürzte Ausbildung)
  • Industriekaufleute
  • VerfahrensmechanikerIn für Kunststoff- und Kautschuktechnik
  • WerkzeugmechanikerIn

Astroplast kümmert sich um die Produktion von technischen Kunststoffteilen mit glasklaren und recycelten Kunststoffen oder Spulen. Modernste Maschinen sorgen dafür, dass rund um die Uhr im Spritzgießverfahren gefertigt werden kann.

Alexander Schulz und Georges Perry waren für die Firma Mönig vor Ort. Mönig bildet aus als:

  • Fachkraft für Lagerlogistik
  • Kaufleute für Speditions- und Logistikdienstleistung
  • BerufskraftfahrerIn

Mönig kümmert sich um die Transportlogistik und Überseeverkehre (inkl. Zollabfertigung), sie lagern verschiedene Güter (z.B. auch für Amazon und andere Händler); es gibt bei Mönig ein Alkoholsteuerlager (dort werden alkoholhaltige Getränke gelagert) und Mönig hat einen Befüllservice für verschiedene Automaten.

Außerdem informierte Herr Perry über die Ausbildung zum Berufskraftfahrer (m/w/d). Mönig legt viel Wert darauf, dass der Berufskraftfahrer/die Berufskraftfahrerin bei Mönig in der Regel abends zu Hause ist. „Brummifahrerromantik“ (= die ganze Woche unterwegs, auf irgendwelchen Parkplätzen übernachten, immer weit weg von der Familie) kommt hier nur selten vor; der LKW-Führerschein wird von der Firma bezahlt und ebenso übernimmt Fa. Mönig die Kosten für den evtl. noch fehlenden PKW-Führerschein. Die Auszubildenden werden durch Paten in der Ausbildung begleitet, die ihnen bei Problemen aller Art zur Seite stehen.

Beide Firmen betonten, dass ihnen bei der Bewerbung Noten nicht so wichtig sind, sondern dass sie sich eher Engagement wünschen. Das wird am besten deutlich, wenn ein Kandidat/eine Kandidatin ein Praktikum absolviert. Das muss kein Schulpraktikum sein, sondern kann auch ein Tagespraktikum sein. Im Bereich Lagerlogistik ist sogar eine Kombination aus beiden Firmen möglich, d.h. der Praktikant/die Praktikantin lernt bei ihrem Praktikum beide Firmen kennen. Unentschuldigte Fehlstunden sollte man auf dem Zeugnis vermeiden.

Die Schülerinnen und Schüler folgten der Präsentation sehr aufmerksam. Da am Freitag bereits die BIB folgt, könnte es sein, dass der ein oder die andere sich dort um einen Praktikumsplatz oder sogar eine Ausbildungsstelle bewirbt. Schule wie auch die beiden Firmen sind sich davon unabhängig aber auch einig, dass das nicht die letzte gemeinsame Veranstaltung war.

Neuigkeiten zum Schulanfang 2022

Sehr geehrte Eltern,

zum Ende der Sommerferien möchte ich hier gern über die wichtigsten Dinge aus dem Corona Handlungskonzept des Schulministeriums informieren.

Anders als bisher gilt in der Schule nun ein eigenverantwortlicher Umgang der SuS mit dem Virus, die Schule unterstützt diesen Vorgang.

Regeln wie Händewaschen, Lüften und das freiwillige Tragen einer Maske werden empfohlen. Eine anlasslose Testung, wie im vergangenen Schuljahr, der SuS ist nicht mehr vorgesehen.

Die anlassbezogene Testung findet vor dem Schulbesuch zu Hause statt. Sie sollte stattfinden bei leichten Erkältungssymptomen oder nach engem Kontakt mit Infizierten. Wenn trotz offenkundiger Symptome keine Testung stattgefunden hat, werden ausnahmsweise Testungen in der Schule durchgeführt.

Am 1. Unterrichtstag haben alle SuS die Möglichkeit, sich in der Schule selbst zu testen. Außerdem erhalten sie eine begrenzte Zahl Tests zur Bevorratung.

Jetzt möchte ich Sie noch auf einen Brief der neuen Schulministerin hinweisen:

Ich wünsche uns allen einen guten Start ins neue Schuljahr

M. Freise

Schulleiterin

Endlich Sommerferien!

Was ohne Ruhepausen geschieht, ist nicht von Dauer.

Ovid

Das Sekretariat ist ab dem 03.08.2021 von 7 – 13 Uhr wieder besetzt.

Wiederbeginn des Unterrichts ist am am 10. August 2022 um 7:35 Uhr.

Bezirksregierung schaltet Zeugnistelefon 

Angebot an Schüler*innen und Eltern

Verbunden mit der Ausgabe des Schuljahreszeugnisses des Schuljahres 2021 / 2022 bieten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schulabteilung der Bezirksregierung Arnsberg wieder ein Zeugnistelefon zu Fragen im Zusammenhang mit dem Zeugnis an. 

Unter der Zeugnis-Telefonnummer 02931 82-3388 stehen den Schüler*innen sowie deren Eltern Ansprechpartner*innen zu Fragen im Zusammenhang mit dem Zeugnis zur Verfügung.

Das Zeugnistelefon ist am Montag, 27. Juni 2022, Dienstag, 28. Juni 2022, jeweils von 9:00 bis 15:00 Uhr und Mittwoch, 29.06.2022, von 09:00 bis 13:00 Uhr zu erreichen. 

Außerhalb dieser Zeit besteht die Möglichkeit, sich mit Fragen an die zentrale Rufnummer 02931 82-0 zu wenden. Von dieser zentralen Rufnummer werden die Anrufe dann an die jeweiligen Ansprechpartner*innen weitergeleitet.

Freundliche Grüße

Petra Maibaum
Dipl. Sozialarbeiterin
Schulsozialarbeiterin

Dienstsitz: St. Walburga Hauptschule Meschede, Schederweg 57, 59872 Meschede
E-Mail: schulsozialarbeit-meschede@web.de, Mobil: 0160- 911 57 368
Sekretariat : 0291-6561

Ich wünsche Ihnen einen schönen Sommer, bleiben Sie gesund !
Aktuelle Informationen finden Sie auf der Homepage der Schule unter:

www.walburga-hauptschule.de