Bezirksregierung schaltet Zeugnistelefon 

Angebot an Schüler*innen und Eltern

Verbunden mit der Ausgabe des Schuljahreszeugnisses des Schuljahres 2021 / 2022 bieten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schulabteilung der Bezirksregierung Arnsberg wieder ein Zeugnistelefon zu Fragen im Zusammenhang mit dem Zeugnis an. 

Unter der Zeugnis-Telefonnummer 02931 82-3388 stehen den Schüler*innen sowie deren Eltern Ansprechpartner*innen zu Fragen im Zusammenhang mit dem Zeugnis zur Verfügung.

Das Zeugnistelefon ist am Montag, 27. Juni 2022, Dienstag, 28. Juni 2022, jeweils von 9:00 bis 15:00 Uhr und Mittwoch, 29.06.2022, von 09:00 bis 13:00 Uhr zu erreichen. 

Außerhalb dieser Zeit besteht die Möglichkeit, sich mit Fragen an die zentrale Rufnummer 02931 82-0 zu wenden. Von dieser zentralen Rufnummer werden die Anrufe dann an die jeweiligen Ansprechpartner*innen weitergeleitet.

Freundliche Grüße

Petra Maibaum
Dipl. Sozialarbeiterin
Schulsozialarbeiterin

Dienstsitz: St. Walburga Hauptschule Meschede, Schederweg 57, 59872 Meschede
E-Mail: schulsozialarbeit-meschede@web.de, Mobil: 0160- 911 57 368
Sekretariat : 0291-6561

Ich wünsche Ihnen einen schönen Sommer, bleiben Sie gesund !
Aktuelle Informationen finden Sie auf der Homepage der Schule unter:

www.walburga-hauptschule.de

Was macht der Pythagoras an der Drehbank?

Dieser und ähnlicher anderer Fragen gingen jetzt nach zweijähriger Pause wieder interessierte Schülerinnen und Schüler aus der Jahrgangsstufe 9 der Sankt Walburga Hauptschule nach. Im Rahmen der Kooperation mit der Fa. M. Busch aus Wehrstapel organisierten wir daher eine praxisbezogene Mathematikstunde, die Auszubildende der verschiedenen Ausbildungsberufe der Firma für die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9 durchführten. Dazu besuchten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam die Auszubildenden im Betrieb. In Kleingruppen zeigten die Azubis unter Leitung der Ausbildungsleiter Baris Ayhan und Daniel Hennemann den Schülerinnen und Schüler anhand praktischer Beispiele, wo in ihrem Beruf Mathematik eine Rolle spielt. Dabei wurden typische Aufgaben aus der Berufsschule ebenso besprochen wie Aufgaben, die sich im laufenden Betrieb in der Firma auftun.

Die Schülerinnen und Schüler erfuhren hierdurch, dass sie die Mathematik, die sie in der Schule lernen, durchaus für ihren Beruf brauchen, dass sie die Rechenwege nicht nur für die nächste Mathearbeit beherrschen sollten und dass der Umgang mit Tabellenbüchern und Formeln zum täglichen Umgang in vielen Berufen zählt.

Abschlussfeier des Jahrgangs 2021/2022

Am 14.06.2022 feierten die Klassen 10A und 10B ihren Schulabschluss. Während der stimmungsvollen Feier wurden die Schüler*innen von ihren Lehrerinnen mit herzlichen Worten verabschiedet und erhielten ihre Zeugnisse. Anschließend blieb noch Zeit, um miteinander zu reden und Fotos zu machen. 
Folgende Jugendliche starten nun in einen neuen und spannenden Lebensabschnitt:
10A: Sajdah Al Rshedat Abazed, Adriana Begani, Nasim Chatar, Sila Coskun, Anise Dagdelen, Onur Gündogan, Vanessa Kajzerek, Maria Kerassidou, Nele Melzer, Anna- Lena Molnar, Noah Pahnke, Gabriel Pereira, Nico Schäfers, Anastasia Strauch, Muna Talrafadi, Marvin Varnhagen, Emilie Vonnahme
10B: Dilana Alpaslan, Marija Katarina Covic, Beyza Dagdelen, Leyla Marie Goncalves, Elisa Hasso, Zehra Kahya, Wiktoria Kajzerek, Fatih Karaduman, Nicole Kindeev, Iven Dean Michael, Evangelia Papadopoulu, Sawatou Melisa Papadopoulou, Jill Paprotny, Emily Sauerwald, Christian Schmidt, Jonas Schmidt. 

Wahlpflichtgruppe Technik 9 besucht Fa. Ketten Wulf in Eslohe Kückelheim

Seit vielen Jahren arbeitet die Sankt Walburga Hauptschule Meschede mit der Fa. KettenWulf in Eslohe-Kückelheim zusammen. Die Firma stellt der Wahlpflichtgruppe Technik Bauteile aus Metall zur Verfügung, aus denen die Schülerinnen und Schüler Schraubstöcke fertigen.

Dabei lernen die Jugendlichen die Grundlagen der Metallbearbeitung kennen: sägen, feilen, bohren, Innen- oder Außengewindeschneiden gehören zu den Tätigkeiten im Unterricht. Dazu gehört auch die Auseinandersetzung mit Sicherheitsregeln im Umgang mit Werkzeugen und Maschinen und auch die Werkstoff- und Werkzeugkunde: Was ist ein Senkbohrer oder ein Schneideisen? Wie liest man einen Messchieber ab? Wie liest man eine technische Zeichnung? Und wie stellt man die Bohrmaschine richtig ein?

All diese Fragen beschäftigen die Schülerinnen und Schüler dieser Wahlpflichtgruppe, bevor es dann am Ende des Schuljahres zum letzten Schliff nach KettenWulf geht: Die Azubis der Firma übernehmen in der Ausbildungswerkstatt das Setzen einer Schweißnaht und helfen beim Einpressen von Lagerbuchsen. Daneben konnten die Jugendlichen einiges über die Ausbildungsberufe erfahren, erkundeten beim Firmenrundgang den Betrieb und konnten abschließend stolz einen selbst gebauten Schraubstock mit nach Hause nehmen.

Industrieroboter begeisterte Schülerinnen und Schüler

Wahlpflichtkurs Robotik der Sankt Walburga Hauptschule besucht Fa. M. Busch

Ein wichtiger Baustein der Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler der Sankt Walburga Hauptschule auf die Berufswelt ist die Kooperation mit heimischen Unternehmen, besonders im Bereich der MINT-Fächer. Mit dem in Bestwig ansässigen Unternehmen M. Busch GmbH & Co. KG hat die Schule seit Jahren eine feste Kooperationsvereinbarung getroffen.

So waren nach zwei Jahren Coronapause jetzt endlich wieder Schülerinnen und Schüler der Klasse 7, die im Wahlpflichtunterricht mit den Lego Mindstorms Robotern arbeiten, zu Besuch im Werk in Wehrstapel. Sie hatten dort die Gelegenheit ihre im Unterricht erworbenen Kenntnisse in der „echten“ Welt zu überprüfen. An einem ausgedienten Industrieroboter, der zu Schulungszwecken dient, wurden die Programmierung und die Funktionsweise dieser Hightechmaschinen erkundet. Darüber hinaus erklärte ihnen Daniel Hennemann, der neue technische Ausbilder des Werkes Bestwig, die beruflichen Möglichkeiten in dem Unternehmen.

Außerdem verglichen die Schülerinnen und Schüler die Programmierung der Industrieroboter mit der des eigenen Roboters aus Lego. Dirk Schirrey von der Fa. M. Busch berichtete darüber hinaus von seinem eigenen Werdegang als „Roboterexperte der Firma“. Abgerundet wurde der Besuch durch einen Blick in die Kernmacherei. Hier konnten die Industrieroboter live bei ihrer Arbeit beobachtet werden.

Durch den Bau und die Programmierung von Robotern erwerben die Schülerinnen und Schüler Schritt für Schritt neue Kenntnisse, übertragen diese sogleich wieder in die Praxis und werden somit ständig herausgefordert eigene neue Ideen umzusetzen.

Neben der Vermittlung von Sachthemen wie Programmieren, Robotik, Steuer- und Regeltechnik usw. werden auch Kreativität, Problemlösefähigkeiten, sowie Kooperations- und Teamfähigkeit der Schüler gefördert. Auf diesem Weg entwickeln die Kinder wichtige soziale, kommunikative und methodische Kompetenzen für ihre Zukunft, in der Innovation, Originalität und Kooperationsfähigkeit wichtige Schlüsselfunktionen sind.

Die Schülerinnen und Schüler waren voller Begeisterung bei der Sache. Einige überlegen jetzt, am Ende der Klasse 7 bereits, ihr Praktikum in Klasse 9 in der Gießerei in Wehrstapel zu absolvieren.

Vertreter der „Zahnklinik Schloss Schellenstein“ in der St. Walburga Hauptschule

Nicht nur um den Beruf der Zahnmedizinischen Fachangestellten ging es beim Besuch von Dr. med. dent. Hanser von der „Zahnklinik Schloss Schellenstein“, der unsere Schule am 19. Mai besuchte.

Interessierte Schülerinnen und ein Schüler der Jahrgänge 9 und 10 hörten den Vortrag von Dr. Hanser und erfuhren viele interessante Informationen über die unterschiedlichsten Berufe und Tätigkeitsfelder in der Zahnklinik in Olsberg.

In einer abschließenden Fragestunde durften auch individuelle Fragen zu den Berufen, den Praktika und den Zugangsvoraussetzungen für die vorgestellten Berufe gestellt werden.

Schon in der nächsten Woche absolvieren einige Zehntklässlerinnen ein freiwilliges Praktikum vor Ort, vielleicht entwickelt sich daraus noch ein Ausbildungsvertrag?

Verbraucherzentrale NRW erneut zu Gast

Am Ende des Schuljahres war jetzt erneut die Verbraucherzentrale NRW zu Gast an unserer Schule. Auch die diesjährigen Achtklässler beschäftigten sich mit dem Energiesparen.

Nicht nur, dass der verringerte CO2-Ausstoß bei der Stromerzeugung das Klima schützt, auch im Geldbeutel wird so ein Verhalten schnell spürbar: eine vierköpfige Familie kann nur durch das Ausschalten der Stand-By-Funktionen an elektrischen Geräten bis zu 100 € im Jahr sparen. Dazu erarbeiteten die Jugendlichen Stromspartipps für den Haushalt mit Hilfe kleiner Filme. Außerdem verbrannten sie Braunkohle und maßen den ausstoßenden CO2-Gehalt in den Abgasen.

Ein Bild, das Wand, Person, drinnen, stehend enthält.

Automatisch generierte BeschreibungWeiterhin verglichen sie unterschiedliche Lampen miteinander: die alte Glühlampe hat inzwischen ausgedient und kann auch gar nicht mehr gekauft werden, da sie 95% ihrer Energie in Wärme und nur 5% in Licht umwandelte. Energiesparlampen brauchen nur noch ¼ der Energie, allerdings enthalten sie giftiges Quecksilber, das bei der Entsorgung besonders berücksichtigt werden muss. Daher geht der Trend heute auf jeden Fall zu LED-Lampen, die nicht nur viel länger halten, sondern auch deutlich weniger Wärme produzieren und deren elektronische Bauteile nach der Nutzung recycelt werden können, wenn man sie an Sammelstellen abgibt (z.B. in Drogerien und Baumärkten). Allerdings sind sie in der Anschaffung etwas teurer. Deutlich fühlen konnten die Schülerinnen und Schüler die unterschiedliche Wärmeentwicklung der drei Lampenarten.

Zum Schluss gab es noch Informationen und Tipps zur sogenannten „Effizienz“. Dieses Fremdwort benutzen viele im Zusammenhang mit Energiesparen, aber kaum jemand kann es erklären. Daher kam der Vergleich von Melanie Knevel von der Verbraucherzentrale hier gerade richtig: wenn ich einen Baum fällen will, kann ich dazu eine Nagelfeile oder eine Säge nutzen. Jeder wird wahrscheinlich die Säge wählen, weil es eben effektiver ist, d.h. mit dem wenigsten Aufwand den größten Nutzen bringt.

Und genau das probierten die Schülerinnen und Schüler anschließend mit einer „Kurbellampe“ aus: je nachdem, welche Lampe ich an die Kurbel anschließe, lässt sich mit wenig Kraftaufwand ein helles Licht erzeugen oder eben nicht.

Den Schülerinnen und Schülern hat dieser Besuch sehr gut gefallen. Ein Schüler äußerte am Ende, er wolle sofort zu Hause mal überprüfen, wo elektrische Geräte im Stand-By-Modus stehen und dies sofort ändern.

Wie uns Melanie Knevel am Ende mitteilte, läuft die Förderung für dieses Projekt im Oktober aus und es ist noch nicht klar, ob die neue Landesregierung erneut Mittel dafür zur Verfügung stellt. Wir würden dies unbedingt begrüßen.

Dachdecker an der Schule

Nein, nein, es gab keine Baustelle auf dem Dach, sondern das Dachdeckermobil vom Bildungszentrum des westfälischen Dachdeckerhandwerks e.V. war nach zweijähriger Pause wieder an unserer Schule. Die Achtklässler sowie interessierte Neunt- und Zehntklässler ließen sich neugierig in die handwerklichen Tätigkeiten einführen und knüpften erste Kontakte mit verschiedenen Fertigkeiten des Dachdeckers. Die Jugendlichen konnten typische Werkstoffe in die Hand nehmen und auch im Umgang mit den typischen Werkzeugen erste Versuche wagen. Begeistert und ausdauernd wurde gearbeitet und probiert und so manche Ergebnisse stolz mit nach Hause genommen.

Ergebnisse der Juniorwahl zur Landtagswahl in NRW 2022

Erststimmen:

Name, ParteiStimmen
Matthias Kerkhoff, CDU48
Hubertus Weber, SPD43
Dr. Jobst Köhne, FDP5
Nils Hartwig, Afd12
Bastian Grunwald, Grüne3
Jörg Hunold, Freie Wähler1
Ungültig6

Zweitstimmen:

ParteiStimmen
CDU37
SPD47
FDP5
AfD12
Grüne3
Die Linke5
BIG2
Gesundheitsforschung1
FAMILIE1
Die Humanisten3
Team Todenhöfer1
Ungültig6

Wahlberechtigte: 146; Abgegebene Stimmen: 123; Wahlbeteiligung: 84,25 %